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So wie wir sind 1.0

30.03.2019 – 05.01.2020
Die Sammlungspräsentation So wie wir sind 1.0 nimmt ab Ende März 2019 zwei Ebenen und damit über die Hälfte der gesamten Ausstellungsfläche der Weserburg ein. Die Ausstellung speist sich aus einer Vielzahl von privaten Sammlungen, von denen mehrere bereits seit Langem mit dem Haus verbunden sind und andere neu hinzukommen, sowie aus den eigenen Beständen und aus Leihgaben von Künstler*innen, die zum ersten Mal in der Weserburg gezeigt werden.

So wie wir sind 1.0 stellt mehr als 140 Arbeiten und 80 Künstler*innen aus unterschiedlichen Kontexten und Zeiten unter inhaltlichen und formalen Fragestellungen zusammen. Das Ergebnis ist eine Abfolge von Räumen, die den verbindenden Faden von Kunstwerken seit den 1960er Jahren bis heute über alle Medien hinweg herausarbeiten und sich ihren Themen aus unterschiedlichen Perspektiven annähern. Dort wird z.B. (Abb)Bildern der Natur oder dem Besonderen im Alltäglichen nachgespürt, werden Körper, Zeit oder Erinnerung thematisiert, urbane Räume oder Aspekte von Sprache in den Blick genommen und grundlegende Positionen malerischer Abstraktion oder minimaler Formensprache gezeigt.

Ein serielles Ausstellungsformat

Das Ausstellungsformat So wie wir sind ist als mehrteilige Serie angelegt: Einmal im Jahr wird eine Variation und Auswechslung einzelner Werke oder ganzer Räume neue Lesarten der Gesamtpräsentation möglich machen und sie langfristig lebendig halten. Manches findet neue Nachbarn, verschwindet für eine gewisse Zeit oder taucht neu auf. So wie wir sind markiert eine konzeptuelle Neuaufstellung der Weserburg Museum für moderne Kunst und gründet gleichzeitig auf das, was die Struktur und Arbeit des Hauses als Europas erstes Sammlermuseum auch für die Zukunft wesentlich ausmacht: Die enge Partnerschaft mit Privat- und Unternehmenssammlungen.

https://weserburg.de/ausstellung/so-wie-wir-sind-1-0/